Trainingszeiten
| Montag |
Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag |
| 17.00-18.30 Uhr U9 - U11 Maximilian Scherer |
17.00-18.30 Uhr U9 - U11 Judo Patrick Tietze |
17.00-18.30 Uhr U9 - U11 Maximilian Scherer |
17.30-19.00 Uhr U9 - U11 Judo Patrick Tietze |
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| 18.30-20.00 Uhr U14 Slawomir Konat |
18.30-20.00 Uhr Matthiasgruppe Matthias Stöckle |
18.30-20.00 Uhr U14 Slawomir Konat |
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| 20.00-21.30 Uhr U17-Erwachsene Slawomir Konat |
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20.00-21.30 Uhr U17-Erwachsene Slawomir Konat |
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Anfahrt
Aus beiden Richtungen auf der A6 bei der Ausfahrt Homburg/Saar
(Bexbach) abfahren.Von Mannheim, Kaiserslautern, Waldmohr nach der
Ausfahrt links abbiegen und unter der Autobahnbrücke hindurch, und
gleich wieder LINKS direkt an der 1. Ampel nach 30m. (Siehe dort Schild
'Sportzentrum').
Aus Saarbrücken, Neunkirchen, St. Ingbert kommend einfach direkt
nach der Ausfahrt geradeaus fahren. Sie fahren durch ein kl. Wäldchen,
hinter einer Autobahnraststätte entlang, über eine ansteigende S Kurve
durch den Stadtteil Reiskirchen komplett hindurch bis zum ende der
Strasse. An dieser T Kreuzung biegen Sie rechts nach Homburg-Erbach
(Sportzentrum!) ab. Darauf gleich wieder 1. Rechts in die
Steinbachstrasse, gegenüber dem Seat Vertragshändler ist unsre
Hausnummer 111. Geschätzte Fahrtdauer nach Verlassen der Autobahn ca. 10
min..
Tipps für Anfänger und Wieder-Einsteiger
Ich möchte mit Judo beginnen.....
Um Mitglied werden zu können, ist das Beitrittsformular (Download siehe "Beiträge") vollständig ausgefüllt beim Trainer abzugeben. Wir bitten auch darum, eine Handynummer für Notfälle (unvorhersehbarer Trainingsausfall, Sportunfall) mitgeteilt zu bekommen. Diese Angaben werden vertraulich behandelt und nur den Trainern und dem Abteilungsleiter zur Verfügung gestellt.
Du kannst 2 mal kostenlos und unverbindlich am Training teilnehmen. Spätestens danach musst du das Anmeldeformular (siehe Rubrik "Beiträge") abgeben. Dieses ist notwendig, weil ohne Vereinsmitgliedschaft kein Versicherungsschutz besteht.
Ja, zum Probieren und für die ersten Trainings sind eine Sporthose und ein T-Shirt völlig ausreichend. Turnschuhe werden nicht benötigt. Danach solltest du möglichst schnell einen Judoanzug zur Verfügung haben, nur damit können alle Trainingsübungen sinnvoll durchgeführt werden.
Ein Judoanzug für Kinder muss nicht aus einem so festen Stoff sein wie der für Erwachsene. Kinder wachsen nicht nur schnell, sondern Judoanzüge können beim Waschen stark einlaufen. Deswegen sollte die Größe eines Judoanzugs (Judogi) eher etwas größer gewählt werden. Informationen und Tipps zur Beschaffung können die Trainer geben.
Generell kann man Judo schon mit fünf Jahren anfangen, eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Selbstverständlich ist ein Judotraining für Jüngere anders aufgebaut als für Ältere. Je nach Altersstufe werden körperliche und geistige Fähigkeiten angemessen berücksichtigt.
Die Finger- und Fußnägel sollten so kurz sein, dass sie keine Gefahr für dich selbst (abbrechen) oder andere (kratzen) darstellen. Die Sportkleidung sollte möglichst sauber sein. Füße und Hände werden vor dem Training kurz gewaschen, deswegen solltest du auch so etwas wie ein kleines Handtuch und Badelatschen oder halbwegs saubere Socken haben. Jeder Schmuck muss abgelegt werden, auch Haargummis mit Metall sind aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen. Falls ein frisch gestochener Ohrring oder Piercing nicht herausgenommen werden kann, so kann man diese Stellen mit einem Pflaster oder Tape abkleben. Du solltest kurz vor dem Training keine Mahlzeit zu dir genommen haben.
Nachdem wir uns gemeinsam in einer traditionellen Form begrüßt haben,
machen wir ein spielerisch betontes Aufwärmtraining. Weil richtiges
Fallen die Voraussetzung für ein verletzungsfreies
Judo ist, erfolgt immer ein Wiederholen bzw. Erlernen der Fallübungen.
Im Technikteil lernst du neue Wurftechniken, sowie neue
Tricks im Boden. Du musst zwar manchmal auch sehr ruhig und
konzentriert sein, allerdings werden diese Phasen immer
wieder durch Spiele zum Austoben oder Entspannen abgelöst! Du
kannst gerne neue Spielideen mit einbringen!
Zum Abschluss eines Trainings finden sogenannte Randoris
statt. Der Sinn dieser Übungsform ist es, die erlernten Techniken mit
einem Partner unabgesprochen auszuprobieren. Du
kannst dir das wie ein spielerisches, geregeltes und freundschaftliches
"Balgen" vorstellen, das viel Spaß macht.
Nein, Judo ist keine gefährliche Sportart. Aus verschiedenen Untersuchungen geht hervor, dass die Ballsportarten und z.B. Inline-Skating, sogar Leichtathletik und Turnen z.T. wesentlich mehr Verletzungen hervorrufen als Judo. Diesbezüglich ist Judo etwa mit Schwimmen vergleichbar.
Wer Judo nicht kennt, denkt vielleicht, dass man nur Techniken
vermittelt bekommt, mit denen man sich schützen und verteidigen kann.
Es ist viel mehr, denn zuerst lernst du richtig zu
fallen. Das klingt hart, ist es aber nicht. "Fallen" ist eigentlich
keine gute Formulierung, denn in kleinen Schritten wird dir gezeigt,
wie du ohne Furcht und ohne Schmerzen
verletzungsfrei auf den Boden kommen kannst. Wir machen Judo ja auf
einer Schaumstoffmatte; dennoch ist es nicht selten vorgekommen, dass
bei Fahrradstürzen Judokas ohne Verletzungen
geblieben sind, obwohl eine Straße wirklich hart ist.
Ihr lernt, einen Partner mit Judotechniken kontrolliert zu
Boden zu bringen, manche sagen auch "Werfen" dazu. Hat dich schon mal
jemand auf dem Boden festgehalten und du konntest
nichts machen? Beim Judo wirst du schnell erfahren wie man den Spieß
umdrehen kann. Das ist aber immer noch nicht alles, denn im Vordergrund
steht auch der große Spaßfaktor. Durch Judospiele
wärmt ihr euch erst auf und immer wieder gibt es Zeit, um in einer fair
geregelten Form des "Balgens" die gelernten Techniken
auszuprobieren. Dabei ist das körperliche Messen ("Kämpfen") mit
einem Partner immer ein partnerschaftliches Miteinander. Natürlich
werdet ihr im Laufe der Zeit beweglicher,
kräftiger, fitter und fühlt euch einfach wohler und sicherer.
Nein! Wie bei allem was man neu erlernt fangen wir natürlich klein an. Ehe man sich versieht, macht man spektakuläre Rollen ohne sich dabei weh zu tun. (Siehe auch: " Was bedeutet "Fallen lernen" und "Kämpfen"?")
Diese Frage kann man klar mit "JA" beantworten. Nicht nur der Selbstverteidigungsaspekt (siehe auch "Welchen Wert hat Judo als Selbstverteidigung?") sondern alle anderen positiven Auswirkungen sind für Mädchen und für Jungen gleichermaßen geeignet.
Da man das Fallen aus allen möglichen und unerwarteten Situationen lernt, kann man sich auch in so einem unglücklichen Moment besser schützen. Man muss nicht nachdenken sondern reagiert einfach, - der Vorteil gegenüber Unerfahrenen ist unumstritten.
Grundsätzlich erhöht Judo das Selbstbewusstsein und reduziert das
Gefühl, ausgeliefert zu sein. Schließlich erlernt man ja eine sog.
Kampfsportart und auch wenn man nicht bewusst daran
denkt, so tritt man dadurch doch automatisch etwas sicherer auf.
Situationen, die eine Selbstverteidigung erforderlich machen beginnen
oft mit einem Verhalten,
bei dem ein Mensch unsicher und als "Opfer" wirkt. Andere Menschen
können die durch Judo allmählich wachsende Ausstrahlung von Sicherheit
wahrnehmen, wodurch dieses "Opferschema" oft nicht
mehr in oben beschriebener Weise wirkt.
Die Mädchen und Jungen lernen beim Judo auch,
Alltagskonflikte (z.B. auf dem Schulweg) nicht durch körperliche
Auseinandersetzung zu "klären". Ein Judoka ist
emotional gestärkter und innerlich sicherer, und sie/er wird sich eher
mit körperlichen Maßnahmen zurückhalten. Die Vermittlung von Judo
Techniken ist immer begleitet vom Erlernen eines
verantwortungsvollen Umgangs damit. Wir haben im Training die
Möglichkeit unsere Techniken auszuprobieren und uns miteinander zu
messen. Deshalb entwickelt sich eher die Einstellung
"gelassen über den Dingen zu stehen", als die Haltung, mit den
gelernten Fähigkeiten anzugeben. Kampftechniken gehört nicht in den
Alltag!
Sollte es allerdings zu einer echten Notsituation kommen,
bei der das körperliche Befinden in Gefahr ist, dann wird ein Judoka
sich auch wehren müssen und dieses auch in
angemessener Weise können.
Eine körperliche Selbstverteidigung durch Judo setzt
Körperkontakt voraus, - ich muss meinen Angreifer anfassen können. Wenn
Mädchen in eine Situation geraten, in der sie sich
verteidigen müssen, dann wird in fast allen Fällen Körperkontakt
vorhanden sein. Dann nützen Schlag- und Tritttechniken (die es beim
Judo so nicht gibt) wesentlich weniger als die
klassischen Judo Techniken.
Wenn man beim Üben einige neue Techniken gelernt hat, dann sollte man
auch dafür Anerkennung bekommen. Dafür gibt es beim Judo die
verschiedenen Gürtelfarben. Sie drücken deine immer
weiter wachsenden Fähigkeiten als Judoka aus.
Damit du deinen Judoanzug richtig tragen kannst, hat jeder
am Anfang einen weißen Gürtel. Dann verändern sich die Gürtelfarben im
Laufe der Zeit. Die Reihenfolge ist weiß,
weiß-gelb, gelb, gelb-orange, orange, orange-grün, grün, blau und dann
braun. Früher gab es weniger Grade bei den Farbgurten (Kyu-Grade).
Es wurden weitere Stufen hinzu genommen, um gerade Kindern
und Jugendlichen auch kleinere Lernerfolge honorieren zu können. Wenn
du ein erwachsener Judomeister geworden bist, dann
kannst du einen schwarzen Gürtel (Dan-Grade) tragen.
Da man sich stets in allen drei Ebenen des Raumes bewegt und den Körper, Kopf, Arme und Beine koordinieren muss, entwickelt sich eine überdurchschnittliche Körperwahrnehmung. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten werden nicht nur schwerpunktartig die Arme oder Beine trainiert. Judo ist ein Sport der den ganzen Körper einbezieht. Speziell für Personen mit Rückenproblemen und Haltungsschwächen bietet sich Judo an
Klar, ganz viele zurückhaltende Kinder erleben durch Judo eine neue oder andere Rolle in der Gruppe. Oft entsteht nachhaltiges Selbstvertrauen und Selbstsicherheit. Beim Judo erwächst Gemeinschaftsgefühl ohne diese thematisieren zu müssen.
Ebenso wie das Therapeutische Klettern erfreut sich der Judosport in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit für therapeutische und pädagogische Ansätze. Zu den positiven Auswirkungen koordinativ ausgeübter Bewegungen kommen sehr viele pädagogische Komponenten hinzu.
Ja! Mittlerweile gibt es auch in Deutschland viele erfolgreiche Judo Projekte, die speziell zur Gewaltprävention und Integration eingerichtet wurden.